Veröffentlicht am 21. Januar 2011, 04:30 von kanji
Orang Utan - Borneo, Malaysia
Es ist Freitag!
Orang Utan - Borneo, Malaysia
Was? gleich schon wieder Wochenende?
Orang Utan - Borneo, Malaysia
Na gut, dann komm ich eben runter!
Orang Utans leben in den Wäldern von Borneo und Sumatra. Sie halten sich den Großteil ihres Leben in den Baumkronen des Urwaldes auf. Immer unterwegs auf Nahrungssuche. Aber ihr Lebensraum wird immer kleiner. Große, zusammenhängende Waldflächen werden immer seltener – denn immer mehr Urwald wird gerodet.
„Wir sind nicht schuld, denn wir kaufen unser Möbel ja ausschließlich aus zertifiziertem Anbau und sind sowieso gegen Regenwaldabholzung aus Profitgier!“
Ein großer Teil der Regenwälder – gerade in Malaysia und Indonesien – werden heute abgeholzt, um Plantagen für Ölpalmen anzulegen. Ölpalmen sind eine lukrative Investition. Denn nicht nur Frittierfett, Margarine, Schokolade, Erdnussbutter und Kosmetika kann man aus Palmöl herstellen.
Mittlerweile landet der größte Teil der Exporte aus Malaysia und Indonesien in Form von sogenannten „Biokraftstoffen“ in europäischen Heizkraftwerken oder im BioSprit für Kraftfahrzeuge. Na dann ist doch alles bio – alles gut?!
Veröffentlicht am 14. Januar 2011, 04:30 von kanji
Schon mal was vom „Post-Travel Blues“ gehört? Erstaunliche Sache – so erstaunlich, dass es etwas schwer fällt, dieses Phänomen ins Deutsche zu übersetzen.
Das Gefühl selbst ist vielleicht eher bekannt: da kommt man von einem mehr oder weniger langen Urlaub zurück, eigentlich toll erholt und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, doch es ist zum Heulen: du möchtest am liebsten die Tasche gar nicht auspacken – gleich wieder weg. Fernweh spezial und das immer mal wieder bis zur nächsten Abreise.
Vielleicht geht Reiserückkehrerkrankheit in die richtige Richtung aber so toll wie Post-Travel Blues hört sich das ganz sicher nicht an. Übersetzung hin oder her – was lässt sich machen? Wie übersteht man die Zeit bis zur nächsten Tour?
Hier unsere TOP 6 Behandlungsmethoden, die bösen Geister des Fernwehs zu besänftigen und die schier endlos erscheinenden Tage bis zur kommenden Abreise zweckmäßig zu gestalten.
die nächste tour planen
Nummer eins: Die größte Chance auf Heilung verspricht: die nächste Tour planen. Am Besten gleich während der Reise. So hat man ein neues Ziel vor Augen, depressive Stimmung und andere Flüche können durch Vorfreude und Reisefieber ersetzt werden – ein Leiden, das viel leichter zu ertragen ist.
Man sucht nach Diavorträgen, Fernsehsendungen, Bildbänden über das nächste Ziel und ist, bis auf weiteres, sinnvoll beschäftigt.
im Tagebuch blättern
Nummer zwei: Bewährt hat sich auch das Lesen im Tagebuch. Wer keines geschrieben hat, der kann gleich damit anfangen aus Bildern, Postkarten, Tickets und anderen Erinnerungen eines zusammenstellen. Das beschäftigt eine Weile und es ist beinahe ein bisschen, wie wenn du wieder unterwegs bist.
Nummer drei: Natürlich hat passende Musik eine nicht zu unterschätzende Heilwirkung. Der World-Channel auf sky.fm ist da erste Wahl. 24/7 geht es so ziemlich unterbrechungsfrei durch Asien, Amerika, Afrika und Europa.
die Reisegeister mit Räucherwerk besänftigen
Nummer vier: Einige Erinnerungen hat man sich ja auch mitgebracht. Also: die eingekauften Räucherstäbchen bündelweise anbrennen, alle Mitbringsel herauskramen und hoffen, dass die leicht trübsinnigen Gedanken sich nach einer Weile mit dem zum Himmel steigenden Rauch in Wohlgefallen auflösen.
regionale Spezialitäten zubereiten
Nummer fünf: Bekanntlich trägt auch der Geschmackssinn nicht unerheblich zur Lebensfreude bei. Da liegt es nahe, sich an die Favorites des Lieblingsreisezieles zu erinnern, mit den Zutaten ab an die Feuerstelle, den Wok schwingen und dann die kulinarischen Höhepunkte der letzten Reise genießen.
Nummer sechs: Natürlich haben sich auch eine Menge Erfahrungen angesammelt, die sich in einschlägigen Webforen austauschen lassen. Das „Thorn Tree Travel Forum“ by lonely planet oder das „Weltreiseforum“, um nur zwei von unzähligen aufzuzählen sind da ein guter Start, um loszusurfen.
Selbst auch eine Behandlungsmethode für den Post-Travel Blues entwickelt? Wir freuen uns über Kommentare zum Thema und werden derweil drei Dutzend Räucherstäbchen entflammen, die passende Musik anklicken, ein paar Erinnerungen mit dem Tagebuch wecken, das Rezept für Penang-Curry heraussuchen und den Füllstand der Mekongwhiskeyflasche in der Bar peilen – schönes Wochenende!
Endlich mal wieder Neuigkeiten aus dem bc-Kochstudio. Gestern ein Ausflug in die orientalisch Küche: Lamm mit Trockenfrüchten und Couscous. Heute verarbeiten wir Hühnchen, Zitrone und Sesam nach einer Mischung aus brithischem und asiatischem Rezept.
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